Warten ohne anzustehen
Das innovative Ticket-System von Museum&Service GmbH
Museum&Service GmbH entwickelt im Auftrag des Vereins der Freunde der Nationalgalerie für die Ausstellung „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“ ein neues Ticket-System. Anlass für die Entwicklung dieses innovativen Ticket-Systems gaben die Erfahrungen aus den Erfolgs-Ausstellungen „Das MoMA in Berlin“ (2004) und „Goya - Prophet der Moderne“ (2005), bei denen es zu längeren, zum Teil mehrstündigen Wartezeiten vor dem Einlass in die Ausstellung kam.
Zwei Kernideen haben die Entwicklung des besucherfreundlichen Ticket-Systems geprägt: Erstens muss jeder Besucher so lange in der Ausstellung bleiben können wie er möchte. Es darf keine standardisierten Zeitvorgaben für die Verweildauer in den Ausstellungsräumen geben. Zweitens muss sichergestellt sein, dass der Besucher pünktlich in die Ausstellung kommt, wenn ihm seine Einlasszeit erst einmal mitgeteilt wurde. D.h. es darf am Eingang keine Verzögerungen geben, weil einige Besucher eine geschätzte Verweildauer überschritten haben. Um diese Anforderungen zu erfüllen, nutzt das Ticket-System zeitgemäße Kommunikations- und Informationstechnologien. Durch die scannerbasierte Registrierung der Tickets beim Betreten und Verlassen der Ausstellung wird stets aktuell die Zahl der Besucher ermittelt und davon ausgehend werden die individuellen Einlasszeiten für die nachfolgenden Besucher berechnet. Die Kommunikation dieser Einlasszeiten erfolgt auf stationären Bildschirmen am Einlass und rund um die Nationalgalerie, aber auch durch einen speziellen SMS-Service und im Internet.
Das neue Ticket-System hat dabei zwei große Vorteile: Zum einen müssen die Besucher nicht mehr in der Schlange warten, sondern können ihre Wartezeit individuell nutzen. Darüber hinaus ist das Museum in der Lage, seine Kapazitäten optimal auszulasten.
Das Ticket-System ist so konzipiert, dass es sich mühelos für andere Institutionen und Ausstellungsprojekte adaptieren lässt.